Operation erfolgreich: Klinikum BraunschweigmachtIT-Infrastruktur fit für Digitalisierung

Gepostet am 11/02/2020 by jschaub
HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr und möglicherweise nicht mit den neuesten Ereignissen oder neu verfügbaren Informationen auf dem neuesten Stand.

Mit nahezu 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (fast 5.000 inkl. Tochtergesellschaften) in 21 Kliniken, zehn selbständigen Abteilungen, sieben Instituten und einem Umsatz von 350 Millionen Euro per annum deckt das städtische Klinikum Braunschweig fast das gesamte Spektrum der medizinischen Versorgung für rund 1,2 Millionen Menschen ab. Seit einiger Zeit praktiziert das größte Krankenhaus Niedersachsens auch IT-technisch am Puls der Zeit: Mit Technologien auf Basis von VMware schlägt das Herz des Spitals virtuell.

Im Gesundheitswesen regiert der Rotstift. Das betrifft nicht zuletzt auch die Krankenhaus-IT. Um auf den anhaltenden Kosten- und Zeitdruck reagieren und gleichzeitig die Strategie in Richtung Digitalisierung vorantreiben zu können, hatte das Management des Braunschweiger Klinikums kürzlich eine Modernisierung seiner IT-Infrastruktur ins Leben gerufen.

Denn die Probleme des Klinikums waren geradezu symptomatisch für den Healthcare-Bereich: ein hochvolumiger IT-Betrieb, langsame Datenflüsse und Anwendungen und nicht zuletzt chronisch Zeitmangel-geplagte IT-Verantwortliche. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der IT-Diagnose: Sensible Patienteninformationen sollten zukünftig der richtigen Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen und so ein mobiles Arbeiten im Krankenhausumfeld ermöglichen. Hinzu kam der Auftrag seitens des Krankenhausmanagements, drei bestehende Standorte in einen zentralen Klinikum-Campus zu konsolidieren.

Digitalisierung, Spitzenmedizin und Verantwortung im Einklang

Nur wenige Zeit später schlug das Herz der IT im Klinikum Braunschweig bereits virtuell: Mit der Virtualisierung des Speichers und der Trennung von Hard- und Software waren die IT-Manager in der Lage, die Leistung der Infrastruktur merklich zu steigern. Patienten profitieren seitdem von schnelleren Diagnosen, das Personal von einem mobilen Arbeitsumfeld. Gleichzeitig lassen sich Zeit und Kosten sparen, während das IT-Team durch die Entwicklung modernerer medizinischer Apps Innovationen vorantreiben kann.

Auch in Sachen Konsolidierung der drei Standorte hatte sich der Umstieg auf eine flexible und modulare Lösung innerhalb kürzester Zeit bezahlt gemacht. Die Lösung umfasst softwaredefinierten Speicher mit VMware vSAN sowie eine hyperkonvergente Infrastruktur als ersten Schritt zur Realisierung der gesamten SDDC-Vision, die End-User-Computingmodelle unterstützt. Das Erfolgsprojekt wurde von VMware in Kooperation mit SVA und Fujitsu umgesetzt. Die neue Infrastruktur verbindet Systeme miteinander, schützt Daten, erhöht die Agilität und senkt gleichzeitig die Kosten. Gründe genug für Norman Lüttgerding, CIO im Klinikum Braunschweig, die Vorreiterrolle im Gesundheitswesen in einem Praxisbeispiel zu untermauern: „Die IT muss dazu beitragen, die tägliche Arbeit unserer Pflegefachkräfte, Ärztinnen und Ärzte zu verbessern, um die Qualität der Gesundheitsleistungen und der Patientenversorgung zu verbessern.“ Mit VMware war auch diese Art der Operation ein voller Erfolg.

Sie möchten bei VMware immer up to date sein? Dann folgen Sie VMware auf TwitterXING, LinkedIn & Youtube 

Kategorie: Neuigkeiten & Highlights

Schlagwörter: , ,

Ähnliche Artikel

Gepostet am 03/06/2019 von jschaub

Schließen der Lücke zwischen Innovation und Umsetzung: klein anfangen und wie ein schlankes Start-up denken

Angesichts der Unvorhersehbarkeit und des Tempos von Veränderungen können Unternehmen nicht auf Gewissheiten warten, bevor sie sich neuen Ideen widmen. Dies wurde im Rahmen eines neuen Reports von VMware und der Cass Business School festgestellt. Er hat auch aufgezeigt, dass Unternehmen riskieren, zu scheitern, wenn sie Ideen nicht schnell genug in neue Produkte, Services und Strategien umsetzen können. Sie müssen Ideen entwickeln, die flexibel genug sind, um sich an unterschiedliche Prioritäten und Bedrohungen anzupassen. Dabei sind Experimentierfreudigkeit sowie Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf Marktfeedback gefragt, anstatt eine Idee vollständig zu entwickeln und dann in großem Maßstab umzusetzen. Unternehmen müssen wie ein Start-up denken.

Gepostet am 02/09/2019 von jschaub

Wie IoT Patienten und Ärzten das Leben erleichtert

Anwendungen im Bereich Internet of Things (IoT) und Sensorik können dazu beitragen, dass viele Herausforderungen im Krankenhaus- und Healthcare-Umfeld trotz Pflegenotstand und knapper Ressourcen in Zukunft besser und effizienter im Sinne des Patienten geregelt werden können. Schon heute gibt es erfolgreiche Best-Practice-Beispiele dafür.

Wearables, die jederzeit die wichtigsten Gesundheitsdaten eines Patienten tracken und im Ernstfall rechtzeitig Hilfe rufen – ein Krankenhaus der Zukunft, in dem man überall sämtliche relevanten Daten zur Verfügung hat – ein operierender Arzt, der sämtliche Gesundheitsdaten des Patienten in Echtzeit in einer Augmented-Reality-Brille sieht. Interessante Anwendungsszenarien im Bereich Internet of Things, die mit Hilfe von Sensoren arbeiten, gibt es viele. Doch was davon ist bereits heute machbar und was davon gibt es bereits? Nachdem wir zuletzt einige Technologien im Healthcare-Bereich diskutiert und über das Thema der Datenhoheit des Patienten gesprochen haben, werfen wir in diesem Blogbeitrag einen Blick auf ein paar konkrete Fallbeispiele.

Gepostet am 25/07/2017 von blogsadmin

Digitalisierung in Schulen: Vorbereitung auf die digitale Welt?

Der selbstverständliche Umgang mit IT ebenso wie mit digitalen Medien ist heutzutage nahezu in jedem Berufsfeld unverzichtbar. Die Digitalisierung ist Fakt und aus der Arbeitswelt der Zukunft nicht mehr wegzudenken! Es wird in Schulen heute also wichtiger denn je zuvor, die Schüler auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von heute und morgen vorzubereiten und sie auch in Bezug auf den korrekten Umgang mit Daten aufzuklären.

Kommentare

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses cookies to improve the user experience. By using this site you agree to the privacy policy